Erich Unmuth:Rudolf Geschwind |
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| Rudolf Geschwind wurde am 29.August 1829
in Hrdle bei Teplitz - heute Teplice in der Republik Tschechien
- geboren. Er studierte 2 Jahre an der Universität in Prag und schloss seine Ausbildung an der Bergbau- und Forstakademie in Schemnitz - heute Banska Stiavnica in der Sowakischen Republik - im Jahre 1852 erfolgreich ab. |
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| Er arbeitete zuerst als Schreiber im Forstamt
von Schemnitz und war dann bis 1867 als Forstmeister an verschiedenen
Orten tätig im heutigen Italien, in der heutigen Ukraine,
in Ungarn, in Tschechien, in der Slowakei und in Polen. Ab 1872 war er städtischer Forstmeister in Karpfen - heute Krupina in der Slowakischen Republik - wo er im Jahre 1910 verstarb. |
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| Zeit seines Lebens befasste er sich mit
der züchterischen Arbeit im Bereich von Forst- und Gartenbau. Besonders suchte Geschwind Härte, Gesundheit, Wuchs, Reichblütigkeit und Duft in seine Rosenzüchtungen zu vereinen. Seine von ihm als Nordlandrosen bezeichneten Sorten sind Parkrosen vergleichbar anderen Ziergehölzen. |
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| Unter seine vielen Artikeln und 4 Büchern
ragt das Buch 'Die Hybridation und Sämlingszucht der Rose'
aus dem Jahre 1864 heraus. Im deutschen Sprachraum erstmalig
wurde der Weg der sorgfältigen Auswahl der Elternsorten
und eine strenge Selektierung der erhaltenen Sämlinge als
Weg in die Zukunft der Rosenzüchtung beschrieben. Weiters
wies Geschwind auf die weitgehend ungenützten Vorzüge der robusten Wildrosen, z.B. R.rugosa, R.arkansana, R.blanda, R.nutkana, R.acicularis aus kälteren Gegenden als Mitteleuropa hin. |
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