Erich Unmuth:

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Rudolf Geschwind

 
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 Aus seiner Züchtungsarbeit erhielt er ab der Mitte der 1890er Jahre rund 6.000 Sämling je Saison, etwa 150 Sorten fanden ihren Weg in den Handel, verbreitet unter anderem von Peter Lambert.  
   
 Berühmtheit erlangte Geschwind mit seinen Rosen auf der Pariser Weltausstellung 1886, seine Züchtungen waren dort unter dem Namen Ungarische Schlingrosen in aller Munde! Einige
dieser Rosen sind bis heute im Rosaraie de L'Hay zu finden, eine grosse Anzahl seiner späteren Züchtungen steht im Europarosarium in Sangerhausen.
 
 Bei seinem Tod 1910 umfasste seine Rosensammlung an die 6.000 unbenannte Sämlinge. Die Pflanzen wurden nach Dolna Krupa, in das damals grösste Rosar Europas, Marie Henriette Chotek gehörend, gebracht. Über die Rosensammlung von Marie Henriette Chotek wird dann Mitte der 1920er Jahre berichtet, dass sich dort etwa 2400 Rosen ais dem Nachlass von Geschwind befinden.
Diese Rosensammlung ging während der 1930er Jahre und vor allem während der Zeit des 2. Weltkrieges völlig zu Grunde und mit ihr auch viele der dort kultivierten Rosensorten.
 
 Geschwinds berühmteste Rosen sind 'Gruss an Teplitz', bis heute eine der besten dunkelroten Beetrosen und 'Zigeunerknabe' - auch bekannt als 'Gipsy Boy'- eine der robustesten dunkelroten Strauchrosen.  
   
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